Roboter bei ICRA 2026 in VIECON Messe Wien
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Wissenstransfer bei internationalen Kongressen: Wie Begegnung nachhaltige Wirkung schafft

Eine Competition Area mit eigener Rennstrecke, rund 14.000m² Ausstellungs- und Competitionsfläche, 196 Aussteller:innen, 20 Start-ups, mehr als 200 Sessions in unterschiedlichen Formaten, 12 Keynotes und ein Plenum mit knapp 4.000 Sitzplätzen: Die IEEE International Conference on Robotics and Automation, kurz ICRA 2026, zeigte in VIECON Messe Wien, wie vielschichtig internationale Wissenschaftskongresse heute sind.

Rund 9.000 Teilnehmer:innen aus Forschung, Industrie und Nachwuchs kamen Anfang Juni in Wien zusammen, um aktuelle Entwicklungen in Robotik, Künstlicher Intelligenz und Automation zu diskutieren, zu testen und sichtbar zu machen. Damit wurde VIECON für mehrere Tage zu einem Ort, an dem wissenschaftlicher Austausch, technologische Demonstration, persönliche Begegnung und öffentliche Vermittlung zusammenspielten.

Denn Wissenstransfer entsteht nicht allein durch Vorträge oder Fachgespräche. Er entsteht dort, wo Menschen Wissen teilen, hinterfragen, weiterentwickeln und in neue Zusammenhänge bringen. Bei internationalen Kongressen passiert genau das: Forschung trifft auf Anwendung, Unternehmen treffen auf wissenschaftliche Communities, Nachwuchstalente treffen auf erfahrene Expert:innen.

Die IEEE International Conference on Robotics and Automation
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Was Wissenstransfer bei internationalen Kongressen bedeutet

Wissenstransfer bedeutet bei internationalen Kongressen, dass Forschungsergebnisse, Praxiserfahrungen und technologische Entwicklungen zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Nachwuchs und Öffentlichkeit geteilt und weiterentwickelt werden.

Bei der ICRA 2026 passierte das auf vielen Ebenen: in wissenschaftlichen Sessions, Workshops und Tutorials, im Poster-Bereich, in der Industry Exhibition und in den Competition Areas. Während Forschende ihre aktuellen Ergebnisse präsentierten, zeigten Unternehmen neue Anwendungen und Start-ups gaben Einblicke in Technologien, die sich gerade erst am Markt entwickeln.

Gerade diese Gleichzeitigkeit macht den Wert internationaler Kongresse aus. Wissen wird nicht nur vermittelt, sondern diskutiert, verglichen und praktisch erlebbar gemacht. Daraus entsteht ein Umfeld, in dem neue Ideen, Kontakte und Kooperationen wachsen können.

Wissenstransfer bei ICRA 2026
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Wie die ICRA 2026 Wissenstransfer sichtbar machte

Roboter bei ICRA 2026 in VIECON Messe Wien
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Die ICRA 2026 machte deutlich, wie breit Wissenstransfer bei einem internationalen Wissenschaftskongress heute gedacht werden muss. Robotik und Künstliche Intelligenz wurden nicht nur theoretisch diskutiert, sondern in unterschiedlichsten Formaten sichtbar und erlebbar gemacht.

In den Hallen von VIECON Messe Wien standen unterschiedliche Roboter, autonome Systeme, industrielle Anwendungen und Forschungsprojekte nebeneinander. In den Competition Areas wurde getestet, gesteuert, programmiert und verglichen. Eine eigene Rennstrecke zeigte, dass solche Formate nicht nur technische Infrastruktur brauchen, sondern auch Platz, Sicherheit und flexible Flächen.

Damit wurde sichtbar: Wissenstransfer entsteht nicht nur in der Präsentation fertiger Ergebnisse. Er entsteht auch im Ausprobieren, Beobachten, Vergleichen und im direkten Austausch darüber, was Technologie heute bereits kann, wo ihre Grenzen liegen und welche Fragen sie für die Zukunft aufwirft.

Warum Wissenstransfer Raum braucht

Damit ein Kongress wie die ICRA seine Wirkung entfalten kann, braucht es mehr als ein starkes wissenschaftliches Programm. Es braucht einen Ort, der unterschiedliche Formate gleichzeitig ermöglicht.

Internationale Kongresse dieser Größenordnung benötigen Plenarsäle für gemeinsame Programmpunkte, flexible Räume für Sessions und Workshops, große Flächen für Ausstellungen, offene Bereiche für Networking und ausreichend Platz für Demonstrationen und Wettbewerbe. Bei der ICRA 2026 kamen all diese Anforderungen zusammen.

VIECON Messe Wien bot dafür den räumlichen Rahmen: von großflächigen Ausstellungsbereichen über Competition Areas bis hin zu einem Plenum mit 3.975 Sitzplätzen. So konnten wissenschaftliche Inhalte, technologische Anwendungen, Community-Formate und persönliche Begegnungen parallel stattfinden.

„ICRA steht für internationale Spitzenforschung und Zukunftstechnologien. VIECON schafft die Plattform, auf der diese Innovationen sichtbar, erlebbar und vernetzbar werden“, so Lisa Stern von AIM Group Austria, die als Kongressorganisation für die ICRA 2026 verantwortlich war.

ICRA 2026 in VIECON Messe Wien
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ICRA 2026 in VIECON Messe Wien
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ICRA 2026 in VIECON Messe Wien
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ICRA 2026 in VIECON Messe Wien
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Wie Wissenstransfer über die Fachcommunity hinaus wirkt

Die Wirkung der ICRA 2026 blieb nicht auf die internationale Fachcommunity beschränkt. Weil die Konferenz in Wien stattfand, wurde Robotik auch außerhalb des Kongressprogramms sichtbar: beim Festival der Roboter am Wiener Karlsplatz.

Am 30. und 31. Mai machten die TU Wien und AIM Group Austria Robotik mitten in der Stadt für ein breites Publikum erlebbar. Das von UIV Urban Innovation Vienna inhaltlich und organisatorisch konzipierte Open-Air-Event zog rund 15.000 Besucher:innen an und bot Live-Demonstrationen, interaktive Stationen sowie Einblicke in aktuelle Entwicklungen aus Forschung und Industrie.

Das Festival war damit ein konkretes Beispiel dafür, wie Wissenstransfer über einen Fachkongress hinausreichen kann. Zukunftstechnologien wurden nicht nur innerhalb der wissenschaftlichen Community diskutiert, sondern für Menschen aller Altersgruppen zugänglich gemacht. Gerade bei Themen wie Robotik und Künstlicher Intelligenz ist das entscheidend. Denn technologische Innovation entfaltet ihren gesellschaftlichen Nutzen nicht allein durch technische Machbarkeit. Menschen müssen verstehen können, wie diese Technologien funktionieren, welche Chancen sie bieten und welche Fragen sie aufwerfen.

ICRA 2026 bei Karlsplatz
© UIV/Han
ICRA 2026 bei Karlsplatz
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ICRA 2026 bei Karlsplatz
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ICRA 2026 bei Karlsplatz
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Welche Wirkung bleibt

Die Bedeutung eines internationalen Kongresses lässt sich nicht allein an Teilnehmerzahlen, Sessions oder Ausstellungsflächen messen. Seine Wirkung zeigt sich oft erst später: in neuen Forschungsprojekten, Kooperationen, Karrierewegen, Unternehmenspartnerschaften oder Ideen, die aus einer Begegnung vor Ort entstehen.

Prof. Markus Vincze von der TU Wien und Congress Chair der ICRA 2026 erinnert sich an seine erste Teilnahme an der Konferenz. Dort lernte er Forschende kennen, mit denen er Jahre später ein großes europäisches Forschungsprojekt umsetzte. Die entscheidende Idee entstand nicht in einem formalen Meeting, sondern durch Gespräche und Begegnungen vor Ort.

Genau darin liegt eine der größten Stärken internationaler Kongresse. Sie bringen Menschen mit unterschiedlichen Perspektiven, Erfahrungen und Fachgebieten zusammen. Viele dieser Kontakte entfalten ihre Wirkung erst lange nach dem letzten Konferenztag.

Die ICRA 2026 hat gezeigt, wie Wissenstransfer heute funktioniert: wissenschaftlich, wirtschaftlich, räumlich und öffentlich erlebbar. In VIECON Messe Wien traf die internationale Robotik-Community zusammen. Durch das Festival der Roboter wurde das Thema zusätzlich in die Stadt getragen und für eine breite Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Damit war die ICRA 2026 mehr als ein internationaler Fachkongress. Sie war ein Ort für Austausch, Sichtbarkeit und Zusammenarbeit.

Ihre Wirkung endet nicht mit dem letzten Programmpunkt. Oft beginnt sie genau dort.

Online seit: 08. Juni 2026