Warum Zukunftstechnologien persönliche Begegnung brauchen
Prof. Markus Vincze über Robotik, internationale Forschung und die Wirkung von Kongressen wie der ICRA 2026 in VIECON Messe Wien
Rund 9.000 Teilnehmer:innen, fast 200 Aussteller:innen, wissenschaftliche Sessions, Vorführungen und internationale Wettkämpfe: Die IEEE International Conference on Robotics and Automation, kurz ICRA 2026, zeigte Anfang Juni in VIECON Messe Wien, was moderne internationale Kongresse leisten müssen.
Zukunftstechnologien wie Robotik und Künstliche Intelligenz entwickeln sich nicht nur in Forschungslaboren oder Unternehmen weiter. Sie brauchen Orte, an denen Menschen einander treffen, Technologien erleben, Anwendungen diskutieren und neue Kooperationen anstoßen können.
Für eine Konferenz dieser Größenordnung reicht es nicht, einzelne Vortragssäle bereitzustellen. Wissenschaftliche Sessions, Ausstellung, Networking, Demonstrationen, Wettbewerbe und große gemeinsame Programmpunkte müssen parallel funktionieren. Aus Venue-Perspektive zeigte die ICRA 2026, wie wichtig kurze Wege, klare Orientierung und direkt verbundene Bereiche für internationale Kongresse sind.
VIECON Messe Wien bietet dafür den räumlichen Rahmen: gut erreichbar, kompakt organisiert und mit direkt verbundenen Hallen, Foyers und Congress-Bereichen. Ein zentraler Vorteil ist der Aufbau auf einer Ebene. Für internationale Kongresse mit parallelen Sessions, Ausstellung und Networking bedeutet das kurze Wege, klare Orientierung und mehr Gelegenheiten für persönliche Begegnungen zwischen den Programmpunkten.
Genau diese Begegnungen sind für Prof. Markus Vincze von der TU Wien, Congress Chair der ICRA 2026, ein wesentlicher Teil internationaler Wissenschaftskongresse.
Warum internationale Kongresse für Forschung wichtig sind
Die ICRA zählt zu den wichtigsten internationalen Konferenzen im Bereich Robotik und Automation. 2026 kamen fast 200 Aussteller:innen, rund 2.800 Vorträge und wissenschaftliche Veröffentlichungen sowie das internationale Who is who der Robotik nach Wien.
Vincze beschreibt den zentralen Wert solcher Kongresse sehr klar: „Networking ist eigentlich immer der schönste Aspekt von Konferenzen.“ Für ihn geht es darum, bekannte und neue Menschen zu treffen, Probleme zu diskutieren und gemeinsam über mögliche Lösungen nachzudenken.
Persönlicher Austausch hat dabei eine andere Qualität als digitale Kommunikation. Online-Meetings können vieles erleichtern. Sie ersetzen aber nicht jene Gespräche, die zufällig entstehen: nach einer Session, im Ausstellungsbereich, auf dem Weg zum nächsten Programmpunkt oder bei einem Abendtermin.
Gerade deshalb ist die Wahl der Venue für internationale Wissenschaftskongresse wesentlich. Ein guter Kongressort stellt nicht nur Räume bereit, sondern ermöglicht Begegnung. Kurze Wege, gute Orientierung, flexible Flächen und starke Anbindung entscheiden mit darüber, ob Menschen ins Gespräch kommen und ob ein Kongress als zusammenhängendes Erlebnis funktioniert.
Wie aus Begegnungen Kooperationen entstehen
Der langfristige Wert eines Kongresses zeigt sich oft nicht sofort. Teilnehmerzahlen, Sessions und Ausstellungsflächen sind messbar. Die eigentliche Wirkung entsteht häufig später.
Vincze beschreibt diesen Effekt anhand seiner ersten ICRA. Dort lernte er Menschen kennen, mit denen er Jahre später ein europäisches Forschungsprojekt umsetzte. Was mit einem gemeinsamen Abendessen und informellen Gesprächen begann, wurde später zu konkreter Zusammenarbeit.
„Damals wussten wir noch nicht, dass daraus vier Jahre später ein europäisches Projekt entstehen würde“, erzählt Vincze. Für ihn zeigt genau das den Wert persönlicher Begegnung: „Ich glaube, das sind diese Effekte, die nur durch dieses Zusammenkommen entstehen können.“
Für VIECON ist dies ein zentraler Punkt: Ein internationaler Kongress ist nicht nur das Programm auf den Bühnen oder in den Vortragsräumen. Er ist ein räumliches und soziales Umfeld, in dem Menschen einander begegnen, Ideen weiterdenken und neue Kooperationen anstoßen.
Warum Robotik Austausch und Einordnung braucht
Robotik verändert bereits heute, wie produziert und gearbeitet wird. Die unmittelbarsten Entwicklungen sieht Vincze in Industrie und Automatisierung. Unternehmen stehen unter Druck, effizienter zu produzieren und technologisch wettbewerbsfähig zu bleiben. „Die ganzen letzten Jahrzehnte haben eigentlich gezeigt, dass die Firmen, die gut automatisieren, innovativ sind, das sind die Firmen, die weiterhin bestehen werden“, so Vincze.
Gleichzeitig zeigt Robotik, warum neue Technologien nicht nur präsentiert, sondern auch eingeordnet werden müssen. Moderne Systeme arbeiten zunehmend mit KI, etwa bei Bildverarbeitung, Planung oder Entscheidungsprozessen. Gerade dort, wo Roboter mit Menschen interagieren, reicht technologische Leistungsfähigkeit allein nicht aus. Vincze verweist auf eine zentrale Herausforderung: Bei KI lasse sich nicht immer garantieren, dass ein System innerhalb klar definierter Grenzen bleibt. Deshalb brauche es zusätzliche Sicherheitsmechanismen, etwa zur Begrenzung von Geschwindigkeit oder Bewegungen in der Nähe von Personen.
Die ICRA 2026 machte diese Spannungsfelder sichtbar: zwischen Forschung und Anwendung, technologischem Fortschritt und Sicherheit, industriellem Potenzial und gesellschaftlicher Akzeptanz. Damit wurde deutlich, warum internationale Kongresse für Zukunftstechnologien so wichtig sind: Sie schaffen Raum für den Austausch darüber, wie neue Anwendungen sicher, sinnvoll und verantwortungsvoll eingesetzt werden können.
Warum VIECON für internationale Kongresse in Europa relevant ist
Internationale Wissenschaftskongresse stellen hohe Anforderungen an eine Venue. Es braucht große gemeinsame Räume für Keynotes und Plenarformate, flexible Einheiten für Sessions und Workshops, Flächen für Ausstellung und Demonstrationen sowie offene Bereiche für Networking.
„Wir haben uns für VIECON entschieden, weil die Venue die Möglichkeiten und das erfahrene Team bietet, um internationale Kongresse dieser Größenordnung und Komplexität umzusetzen. Bei der ICRA 2026 hatten wir 14 parallele Sessions, eine große Exhibition mit rund 200 Aussteller:innen, Wettbewerbsbereiche und viele unterschiedliche Formate. VIECON war für uns der richtige Ort, um all diese Anforderungen zusammenzubringen“, so Lisa Stern von AIM Group Austria, die als Kongressorganisatorin für die ICRA 2026 verantwortlich war.
Für internationale Veranstalter:innen, die eine Kongressvenue in Europa suchen, bietet VIECON Messe Wien eine Kombination aus großflächiger Ausstellung, Congress-Infrastruktur, guter Erreichbarkeit, kurzen Wegen und direkter Verbindung von Hallen, Foyers und Meetingbereichen.
Für Professional Congress Organizer bedeutet das: Unterschiedliche Formate können parallel stattfinden, ohne dass sich der Kongress räumlich zerstreut. Für Teilnehmer:innen bedeutet es: klare Orientierung, kurze Wege und eine hohe Dichte an Begegnungsmöglichkeiten.
Auch die Erreichbarkeit spielt für internationale Kongresse eine zentrale Rolle. Wien ist als europäische Kongressstadt international gut angebunden. VIECON profitiert zusätzlich von der direkten Anbindung an den öffentlichen Verkehr, der Nähe zu Hotels und der kompakten Verbindung von Hallen, Foyers und Congress-Bereichen. Damit zeigt das VIECON Center, wie eine europäische Kongressvenue internationale Communities unterstützen kann, die Ausstellung, Wissenschaft, Networking und große Programmpunkte an einem Ort zusammenführen wollen.
Was von internationalen Kongressen bleibt
Die Wirkung eines Kongresses endet nicht mit dem letzten Programmpunkt. Sie zeigt sich in Kontakten, die weitergeführt werden, in Ideen, die nachwirken, und in Forschungsprojekten, die oft erst Jahre später entstehen.
Die ICRA 2026 in VIECON Messe Wien hat gezeigt, wie wichtig persönliche Begegnung für Zukunftstechnologien bleibt. Robotik und Künstliche Intelligenz brauchen Orte, an denen Menschen einander treffen, Technologien erleben, Anwendungen diskutieren und neue Kooperationen anstoßen können.
Die langfristige Wirkung eines Kongresses beginnt oft nicht mit dem Vortrag auf der Bühne, sondern mit einem Gespräch, aus dem Jahre später etwas Neues entsteht.
Online seit: 15. Juni 2026